Jakobschaf

Rassebeschreibung
Das Jakobschaf ist ursprünglich in Großbritannien beheimatet, wo es neben der Landschaftspflege zur Wollgewinnung eingesetzt wird. Es handelt sich um ein mittelgroßes, mischwolliges, langschwän-ziges, robustes Schaf, welches an dem Kopf zwischen 2 – 6 Hörner trägt. Der Kopf ist bis zum Hornansatz wollfrei, in der charakteristischen Farbe braunweiß bis schwarzweiß. Rassetypisch ist ein Gesicht mit weißer, breiter Blesse und dunklen Backen und möglichst dunkler Nase. Die Beine sind unbewollt und weiß oder gefleckt gezeichnet.
Die braunweiße oder schwarzweiße Wolle ist sehr gut spinnfähig. Das Vlies besteht aus feinen, schlichten Wollfasern und wenigen, gleichgefärbten Kurzhaaren (Stichelhaaren).
Die Brunst ist saisonal und eine Erstzulassung ist mit 7 – 9 Monaten möglich.

Zuchtziel
Züchtung eines kleinen bis mittelrahmigen Landschafes mit rassetypischer Ausbildung des Kopfes, der Hörner und der Färbung des Wollvlieses. Melierte Wolle ist unerwünscht. Dunkle Flecken sollten im weißen Vlies deutlich abgesetzt sein.

Leistungsangaben

 

Körper-Gewicht (kg)

Vlies-Gewicht (kg)

Ablamm-ergebnis (%)

Altböcke

55 - 85

2,0 - 3,0

-

Mutterschafe

35 - 60

1,0 - 3,0

150%

 

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