Bentheimer Landschaf

Rassebeschreibung
Das Bentheimer Landschaf, aus der Kreuzung von schlichtwolligem Marschschaf mit Heideschaf entstanden, ist ursprünglich in Niedersachsen verbreitet.
Es ist ein großes, hochbeiniges Schaf mit schwarzen Zeichen um die Augen und mit langen, großen Ohren mit meist dunklen Spitzen.
Der Kopf ist schmal und länglich, unbewollt und besonders bei Böcken geramst. Das Bentheimer Landschaf ist hornlos. Neben der schwarzen Zeichnung ist vor allem der lange, bewollte Schwanz, der beinahe die Erde berührt, kennzeichnend für diese Rasse.
Die schlichte Wolle des Bentheimer Landschafs ist reinweiß, hat ein Sortiment von D – DE (37 – 38 my). Mähnenbildung ist möglich.

Zuchtziel
Züchtung eines anspruchslosen, marschfähigen und widerstandsfähigen Landschafes. Eine verlängerte Brunstsaison ist bei den Bentheimern stark ausgeprägt. Eine Erstzulassung ab 7 Monaten ist möglich.

Leistungsmerkmale

 

Körper-Gewicht (kg)

Vlies-Gewicht (kg)

Ablamm-ergebnis (%)

Altböcke

80 - 90

4,5 - 5,0

-

Jährlingsböcke

70

4,0 - 5,0

-

Lammböcke (6 Monate)

50 - 60

-

-

Mutterschafe

60 - 70

2,5 - 3,5

130 - 160 %

Zuchtlämmer (6 Monate)

50

3,0 - 4,0

 

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