Ziegenkörungen 2017

In diesem Jahr planen wir wieder einen Ziegentag mit Körung und Herdbuchaufnahme. Dieser wird am Samstag, den 15.07.2017 in Holstenniendorf stattfinden.

Solche öffentlichen Veranstaltungen dienen dazu zum einen die Ziegen­haltung einem breiten Besucherkreis näher zu bringen, zum anderen können die Ziegenhalter diesen Tag nutzen, um sich auszutauschen und ihre Zucht bekannt zu machen. Wir hoffen, dass Sie sich an dieser Veranstaltung zahlreich beteiligen. Wir bitten alle Ziegenhalter die Interesse haben an der Veranstaltung teilzunehmen sich zur besseren Planung in der Geschäftsstelle zu melden. Für die Ziegen aus Nicht- CAE- sanierten Beständen, sowie für Tiere die zur Bundesschau nach Limburg gemeldet werden sollen, wird es am Dienstag, den 04.Juli wieder eine Hofkörung für Ziegen und Ziegenböcke geben.

Treffen AU Ziegenzucht- und haltung

Der Ausschuss Ziegenzucht und -haltung trifft sich am Samstag, den 29.04.2017 um 11.00 Uhr im Hotel Schützenheim am Kanal in Westerrönfeld. An diesem Vormittag werden aktuelle Themen rund um die Ziegenzucht und -haltung, wie z.B. Genotypisierung bei Ziege berichtet und diskutiert. Es sollte auch dazu dienen, Anregungen, Kritik und Verbesserungswünsche zu diskutieren, damit die Ziegenhaltung in Schleswig- Holstein weiter vorangebracht wird. Nutzen Sie also diese Gelegenheit. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Mitgliederversammlung BDZ

Der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) führte am Freitag, dem 21. Oktober 2016, seine diesjährige ordentliche Mitglieder­versammlung in Berlin durch. Eingeladen hierzu waren die BDZ-Mitglieder. In der Regel handelt es sich hierbei um Landesziegenzuchtverbände, die in vielen Bundesländern auch für Schafe zuständig sind. Darüber hinaus zählen auch Molkereien zu den BDZ-Mitgliedern. Der Mitgliederversammlung ist neben der BDZ-Vorstandssitzung die konstituierende Sitzung des BDZ-Ausschusses Zucht am 20. Oktober 2016 vorgeschaltet gewesen. Dort wurden viele zuchtrelevanten Themen, wie zum Beispiel Änderungsvorschläge zu Rasse- und Zuchtzielbeschreibungen wie auch das Thema Äquirassen erörtert. Durch diese Ausschussarbeit, zu der insbesondere die Vorsitzenden und Zuchtleiter der BDZ-Mitglieder eingeladen waren, soll eine Entlastung der Mitgliederversammlung bringen. BDZ

Letzte Auktion für Ziegenböcke in Butzbach

Seit den 70er Jahren wurden in Butzbach Auktionen/Märkte für kleine Wiederkäuer durchgeführt. Anfang August führten die „Kooperierenden Ziegenzuchtverbände“ zum letzten Mal ihren 16. Ziegenbockmarkt in Butzbach durch. Zum Auftrieb kamen Weiße und Bunte Deutsche Edelziegen, Thüringer Wald Ziegen und natürlich Burenziegen.

Alle Tiere kamen aus CAE-unverdächtigen Beständen und waren darüber hinaus klinisch und serologisch auf Pseudo-TBC mit negativem Ergebnis untersucht worden. Bis auf zwei Altböcke wurden der Kör- und Prämiierungskommission 19 Jungböcke und drei Jungziegen vorgestellt. Bei den fünf WDE-Jungböcken hatte die Kat.-Nr. 2 vom Möhling/ Biolandhof Mager, Karben, die Nase vorn. Ihm folgte ein Tier aus dem Stall Steffens, Langgöns. Von den prämierten BDE-Böcken erhielt ein Bock aus der Zucht Sieverdingbeck, Borken in Westfalen, den Ia-Preis, der Ib-Preis ging an die Kat.-Nr. 9 von Hartmann, Gelsenkirchen. Bei den Burenziegen konkurrierten sieben Böcke um den Titel. In der älteren Klasse siegte die Kat.-Nr. 22 von Neubrech, Guldental. Sieger dieser Rasse wurde ein sehr harmonischer, gut bemuskelter Bock von Fehrentz, Laubach.Obwohl Auktionator Paul Linscheid alle Register seines Könnens gezogen hatte, war der Verlauf der Auktion zögerlich und unbefriedigend. Es sind lediglich drei „Ausreißer“ erwähnenswert: Der WDE-Altbock von Prof. Steffens, Langgöns, erlöste mit 1150 Euro den Spitzenpreis, ein weiterer WDE-Jungbock, ebenfalls von Steffens, wechselte für 650 Euro den Besitzer. Der schon erwähnte BDE-Spitzenbock mit der Kat.-Nr. 11 ging für 950 Euro aus dem Ring. Alle weiteren Böcke erhielten den Zuschlag bei 400 Euro. Von den 22 im Angebot stehenden Ziegen und Böcken konnten nur zwölf abgesetzt werden. Bei der guten Qualität der Tiere, dem investierten Aufwand und der geringen Auftriebszahl ist die Verkaufsquote von 55 % unbefriedigend und nicht nachvollziehbar. Es liegt jetzt an den Beteiligten der Kooperation, die Verkaufssituation im Ziegensektor zu analysieren und gegebenenfalls einen neuen Standort für eine Ziegenauktion zu finden.

Helmuth Lange, LLH Wetzlar

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